Adventsreise #2 -Hallo liebstes Hamburg, hallo Erinnerungen!

Bevor die dritte Adventswoche auch schon fast wieder vorbei ist, hier noch schnell meine zweite Woche, die ganz im Zeichen alter Heimaten und Freunde stand. Ich habe mein liebes Hamburg besucht und war das allererste Mal seit Frau Lens Geburt allein und über Nacht weg. Drei ganze Nächte! Zum Glück gibt es den besten aller Papas, mit dem das Julimädchen eine wunderbare Zeit verbracht hat.

Für mich ging es am Donnerstag nach der Arbeit los, passenderweise mit Stammstreckensperrung (Hurra! Münchner wissen, wovon ich rede…) und Oberleitungsschaden in Nürnberg. Alles in allem waren es einige Stunden, die sich meine Abreise nach hinten verschoben hat, aber nachts um zwölf kam ich dann doch endlich im Norden an. Und wie schön das Wochenende war! Wir sind auf alten Kiezpfaden gewandelt, haben bei leckerem Moscow Mule das Leben besprochen, über Sinn und Unsinn philosophiert, Zigaretten gedreht, getanzt, sind zu spät ins Bett und zu früh aufgestanden. Haben den kalten Glühwein nicht vertragen und uns gegenseitig warmen Tee ans Bett gebracht. Freundinnen mit Babybauch habe ich besucht und mich mit ihnen gefreut, nach Platten gestöbert und nach Büchern, bin noch mal tanzen gegangen und habe mit Mama-Freundinnen darauf angestoßen, dass wir Ausgang haben. Ich habe mich nachts gefühlt wie Anfang zwanzig (auch dem netten jungen Herrn sei Dank, der mit mir tanzen wollte) und morgens wie Mitte Siebzig. Danke an die weltbesten Freunde, die man haben kann für diese großartigen Tage. Für das geteilte Bett, das leckere Essen, zu viel Wein, Albereien und Ernsthaftigkeiten, durch Dick und Dünn gehen und immer füreinander da sein. Mit tiefen Augenringen, aber glücklich bin ich dann Sonntag morgen in die Bahn und habe voller Sehnsucht dem Wiedersehen entgegengefiebert. Da standen sie am Bahnsteig, meine beiden Lieblingsmenschen und wir haben uns erst einmal alle so dolle gedrückt, bis wir kaum noch Luft bekamen. Drei Tage sind schließlich eine ziemlich lange Zeit, so ganz ohne mein liebstes Mädchen.

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Die Themen meiner #adventsreise haben dementsprechend gut zu meiner tatsächlichen Reise gepasst: #freunde, #kleinesglück und #kerzenschein. Gut, der Kerzenschein wurde dieses Mal vermehrt ersetzt durch gemütliche Lampen in kleinen Kneipen, aber Geborgenheit und Wärme gab es dennoch.

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Für alle Nicht-Instagrammer habe ich hier noch eine Auswahl der restlichen Bilder und Texte – viel Spaß beim Schmökern und ein zauberhaftes Adventswochenende wünsche ich euch!

STILLE

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Seit diese kleine Zauberfrau in unser Leben getreten ist, wurde es so viel bunter, fröhlicher, trubeliger. Die alte Ruhe, wie wir sie früher hatten, existiert nicht mehr. Dafür gibt es eine andere Art der #stille. Die magischen Momente, wenn wir unseren Kindern beim schlafen zusehen. Sie dabei beobachten, wie sie tief in eine Tätigkeit versunken sind. Und auch ihre Abwesenheit, die wir genießen, bis wir sie so sehr vermissen, dass wir es kaum erwarten können, sie wieder in die Arme zu schließen. Mein kleines Herzensmädchen. Danke für über zwei Jahre laut und leise!

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Hinter dem Haus der Großeltern liegt gleich mein Kindheitswald. Wald voller Höhlen und Geheimnisse. Mit alten, uralten Eichen, schwarzen Seen, tief versteckt im Dickicht und tanzenden Sonnenflecken, die durchs Geäst scheinen. Kennt ihr die alten Sissi-Filme mit Romy Schneider? #nochmehrkindheitserinnerungen😄 Im ersten Teil sagt da Herzog Max zu seiner Tochter Sissi: Wenn Du einmal Kummer oder Sorgen haben solltest im Leben, dann geh wie jetzt mit offenen Augen durch den Wald und in jedem Baum und in jedem Strauch, in jeder Blume und in jedem Tier wird Dir die Allmacht Gottes zum Bewusstsein kommen und Dir Trost und Kraft geben.“ Ob man nun an Gott glaubt oder nicht – magisch ist der Wald auf jeden Fall, voll von Kraft und Leben, Ruhe und Zauber.

Bis bald!

Eure Martina

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