Samstagsgeschmöker: „Meine kleine Maus“ von Britta Teckentrup

Mit Büchern ist es wie mit Freunden: Man kann eigentlich nie genug davon haben. Bei uns sind es jedenfalls einige Regalmeter voll mit Belletristik, Fachbüchern, Bildbänden und mittlerweile natürlich auch Kinderbüchern. Zum Glück wurde die große Leseliebe nämlich weitervererbt. Nachdem die kleine Frau die Bücher anfangs sogar zum Fressen gern hatte (im wahrsten Sinne des Wortes – der Einband von „Mein erstes Bilderbuch“ verschwand über Wochen mysteriöserweise Stück für Stück), sitzt sie mittlerweile fast täglich mit ihren Büchern in ihrer Kuschelecke, betrachtet die Bilder oder „liest“ ihren Stofftieren vor. Zu unserem Abendritual gehört das gemeinsame Lesen vor dem Schlafengehen außerdem ganz fest dazu. Ich finde es eine wunderschöne Art, den Tag zu beschliessen, zur Ruhe zu kommen und sich dabei zusammen ins Bett zu kuscheln.

Und weil es so viele wundervolle (Kinder-)Bücher gibt, die für uns quasi schon zur Familie gehören, möchte ich euch in Zukunft immer samstags unsere liebsten und aktuell gern gelesenen Bücher vorstellen. In erster Linie Kinderbücher, aber bestimmt findet auch der ein oder andere Roman, ein Sachbuch oder Handarbeitsbuch seinen Weg hierher.

Den Anfang beim Samstagsgeschmöker macht „Meine kleine Maus“ von Britta Teckentrup, erschienen bei ars edition.

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Darum geht es:

Die kleine Maus verbringt einen wunderschönen Tag mit ihren Freunden, dem Vogel und dem Igel, auf der Blumenwiese. Sie spielen verstecken und naschen Beeren bis die Maus abends ganz müde zu ihrer Mama nach Hause kommt.

Warum wir es mögen:

Die Geschichte ist sehr liebevoll erzählt und ideal für Zweijährige. Die Handlung überfordert nicht und ist für Kleinkinder gut nachvollziehbar, da die drei Tierfreunde ähnliches unternehmen wie die Kinder selbst mit ihren Freunden. Auf diese Weise können sich die Kinder darin wiederfinden. Die Illustrationen sind schön gemacht und detailreich, auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken: Blumen, Käfer, Insekten, Wolken… Gemeinsam kann man so die Bilder beschreiben oder nach etwas bestimmtem suchen. Die Farben sind sehr natürlich, nicht grell. Außerdem ist das Buch auf Recycling-Pappe gedruckt, was es auch aus ökologischer Sicht empfehlenswert macht. Die Größe ist handlich für zwei- bis dreijährige Kinder und die Pappe-Seiten können kaum kaputt gehen. Da die Geschichte zur Frühlings- und Sommerzeit spielt, passt sie im Moment für uns prima, denn beim Lesen können wir uns gemeinsam auf den Frühling und die Blumen freuen.

Lieblingszitat (und warum):

„Vom Spielen ist die Maus ganz hungrig. Sie isst viele Beeren, bis ihr Bauch kugelrund ist. Dann legt sie sich ins Gras und ruht sich aus.“

Frau Lene findet es sehr lustig, dass die Maus einen „Kugelbauch“ hat, so wie sie selbst nach dem Essen. Deshalb freut sie sich über diese Stelle immer ganz besonders.

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Viel Spaß beim Lesen wünsche ich euch!

Eure Martina

 

 

 

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