Monatsrückblick: Das war unser Januar

Viel, viel und noch viel mehr gab es zu tun im Januar. Nachdem wir so plötzlich und überraschend unser Häuschen am See gefunden hatten, mussten und müssen wir jetzt natürlich einiges organisieren. Nachmietersuche, KiTa-Suche, dazwischen noch die Suche nach einem verlegten Schlüssel und nach etwas Ruhe im Chaos. Manches lief weniger optimal, manches entspannter als gedacht – wie das eben so ist im Leben. Mein Vorsatz für die kommende Zeit lautet deshalb, mich weniger zu stressen, denn vieles kommt von ganz allein. Leichter gesagt, als getan, aber ich gebe mein Bestes. Ein großes Danke geht an dieser Stelle an den Liebsten, den Organisator und Optimisten. Der abends nach einem langen Tag mit der kleinen Frau spielt, ihr vorliest und uns Essen kocht. Der drei Millionen Dinge auf einmal klärt und (fast) immer ein offenes Ohr für das Jammern seiner Frau hat. Ja, ich weiß, ich koste gerade ordentlich Nerven. Und ich bewundere jeden aufrichtig, der inmitten von so viel Umbruch und offenen Fragen noch so fröhlich und entspannt sein kann. Ehrlich, wie macht ihr das? Ich bin da wohl zu sehr Sicherheitssalamander mit dem zeitweise riesigen Bedürfnis, mir die Decke über den Kopf zu ziehen, während sich der Rest bitte ganz von selbst regeln soll.

Zum Glück war da neben dem ausufernden Nervkram noch der zauberhafte Bilderbuchwinter. Mit glitzerndem Weiß, Schneemannbauen, Schlittenfahren, kalten Fingern und warmem Tee. Ein echtes Winterwunderland hatten wir hier und haben versucht, es so viel wie möglich auszukosten.

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UNSER JANUAR, KURZ ZUSAMMENGEFASST

Glücksmoment: Das Wochenende zu zweit. Ok, zugegeben, es war nur ein halber Tag und eine Nacht, aber es hat unglaublich gut getan. Zu zweit durch die Winterlandschaft am Walchensee stapfen, über das romantische Mittagessen im einzigen geöffneten Frittenimbiss lachen und statt gemeinsam beim Afghanen zu dinieren, abends einfach auf dem Sofa gammeln. Nur wir zwei, fast wie früher. Und dann die Vorfreude auf die kleine Frau. Schön war das.

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Nervigster Moment: Definitiv zu viele. Anspruch auf Platz eins hat aber sicherlich die Klärung der Nachmietersuche.

Gedacht: Zu oft „Scheiße, scheiße, scheiße!“, gefolgt von „Puh, zum Glück doch noch geklappt.“

Gelesen: David Copperfield von Charles Dickens

Gemacht: Stricken, stricken, stricken. Vor allem Mützen und Stulpen. Dazu sollen die Anleitungen bald folgen. Und endlich eine nicht-blaue/braune/grüne Walkjacke genäht, sondern eine beerenfarbene. Mit Zipfelkapuze, wie man das eben trägt, als Wichtelprinzessin.

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Weise Worte der kleinen Frau: „Mmmmh Mami! Der Schnee schmeckt nach Glitzer!“

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Das macht die kleine Frau am liebsten: Schnee essen, Räuber Ratte lesen und singen. Am liebsten den einen Satz „Hey Pippi Langstrumpf, jetzt kommt Pippilotta Vitutalia!“. Anfangs sehr süß, nach einigen Tagen hat es aber definitiv Folterpotential.

Das machen wir im Februar: Versuchen, uns weniger zu stressen (ich mich und ich die anderen), raus in die Natur gehen, die ersten Umzugskartons packen.

Kommt gut in den Februar!

Eure Martina

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4 Gedanken zu “Monatsrückblick: Das war unser Januar

  1. Sehr schöne Fotos und Eindrücke!

    Ich kenn das, mit den nervigen Kindermelodien. Bei uns geht es immer „…das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina…“ usw. Ich singe es mittlerweile auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, unter der Dusche und zum Einschlafen… 🙂

    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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