Oberbayerntipps mit Kind: Ausflug ins Kloster Andechs

Neben zahlreichen Schlössern bietet Oberbayern zahlreiche und noch mehr Klöster; eines der bekanntesten ist das Kloster Andechs. Weithin sichtbar thront der älteste Wallfahrtsort Bayerns auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees und wird noch heute vom Benediktinerorden bewirtschaftet. Mit seiner wunderschönen Wallfahrtskirche, den umliegenden Wiesen und Feldern und einer kinderfeundlichen Infrastruktur ist es nicht ohne Grund ein beliebtes Ausflugsziel mit Kind in Oberbayern. Das mussten wir natürlich überprüfen und unser Fazit lautet: Stimmt tatsächlich! Wieso, weshalb und warum sich ein Besuch lohnt, verrate ich euch jetzt.

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Im Mittelpunkt: Die Wallfahrtskirche

Die Wallfahrtskirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, ihr Ursprung geht vermutlich sogar zurück ins 12. Jahrhundert. Der Besuch der Kirche ist nicht nur kostenlos, er ist vor allem auf sehr lohnenwert,  denn der Innenraum wiederum ist ein wahres Rokoko-Juwel voller goldener Verzierungen, die seit dem 18. Jahrhundert den gotischen Grundbau harmonisch ergänzen und Kinderaugen strahlen lassen.

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Regelmäßig finden Gottesdienste in der Wallfahrtskirche statt, die jedem offen stehen. Falls ihr Interesse daran habt, findet ihr eine Übersicht hier auf der offiziellen Seite des Klosters Andechs. Wir haben ungeplant einer Taufe beigewohnt und Fräulein Len hat ganz verzaubert den Liedern gelauscht. Gerade für einen Ausflug mit kleineren Kindern ist die  Wallfahrtskirche übrigens gut geeignet, da sie nicht so groß ist und man nicht Stunden für die Besichtigung braucht.

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Wer möchte und über ein bisschen Kondition verfügt, der macht sich an den Aufstieg auf den Turm, der pro Person einen Euro kostet. Von oben hat man einen schönen Blick über die umliegenden Felder und Wälder, allerdings nicht von einer offenen Plattform, sondern lediglich aus den Fenster im Zwiebeldach. Für Menschen mit leichter Höhenangst aber wiederum sehr vorteilhaft (Ich spreche da aus Erfahrung). Der Aufstieg erfolgt insbesondere zum Schluss über ziemlich steile und schmale Holztreppen, weshalb ich empfehlen würde, Kinder erst ab 2,5-3 Jahren mitzunehmen, je nachdem, wie kletterfest sie sind. Lene fand es mitunter etwas unheimlich, sodass der Liebste sie tragen musste. Starke Papa-Arme sind da auf jeden Fall von Vorteil.

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Klosteranlage, Essen & Trinken, Spielmöglichkeiten

Auch die restliche Anlage des Klosters ist sehr kinderfreundlich gestaltet. Es gibt genügend Raum und Wiesenfläche zum Flitzen, Biergärten, in denen selbst mitgebrachte Speisen verzehrt werden dürfen – sehr zu empfehlen ist das Bräustüberl – und einen schattigen Spielplatz. Während Mama und Papa also ein kühles selbstgebrautes Andechser Radler genießen, können sich die lieben Kleinen fröhlich austoben. So zumindest die Theorie der Erwachsenen. Kinder sehen das ja mitunter anders. Wer mit dem Auto anreist, findet außerdem einen großen Parkplatz in der Nähe.

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Liebe Grüße aus Oberbayern,

Eure Martina

 

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